L-ARGININ
Arginin ist eine der wichtigsten Aminosäuren. Arginin ist ein Vorläufermolekül des Stickstoffs (NO), dessen grossartige Wirkungen im Organismus erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde (1998 erhielten 3 Wissenschaftler hierfür einen Nobelpreis). In wissenschaftlichen Kreisen hat Nitric Oxide großes Erstaunen und Aufregung ausgelöst. Viele konnten nicht glauben, dass ein so simples Molekül für derartig viele Funktionen im Körper verantwortlich sein kann.
Durch die Zufuhr von Arginin steigt der Nitric Oxide Spiegel auf natürliche, gesunde und sichere Weise erheblich an!
Arginin aktiviert ebenfalls das Muskelwachstum. Je höher der Nitric Oxide Spiegel, desto stärker werden die Muskelzellen durch das Training zum Wachsen angeregt. Durch die regelmäßige Einnahme von Arginin können Sie Ihren Nitric Oxide Spiegel anheben, wodurch Sie an fettfreier Muskelmasse, aber auch Kraft, Ausdauer und Leistung zulegen können.
Arginin ist auch auch ein starker natürlicher Vasodilator. Dies bedeutet, dass es die Blutgefäße im Körper weitet, es die Durchblutung fördert und zu einem extremen Pump beim Training führt. Durch den hohen Nitric Oxide Spiegel ist der Pump nicht nur beim Training spürbar, sondern bleibt den ganzen Tag über bis zu einem gewissen Grad erhalten. So werden die Muskeln ständig mit Nährstoffen versorgt. Gleichzeitig verkürzt sich dadurch auch die Erholungszeit der Muskulatur und ermöglicht maximale Leistung beim nächsten Training oder Wettkampf.
Arginin fördert die Wachstumshormonausschüttung. Das Wachstumshormon HGH ist das wichtigste Anti-Aging-Hormon des menschlichen Körpers. Es hält jung, beschleunigt die Fettverbrennung und fördert den Muskelaufbau. Arginin gehört zu jenen Aminosäuren, welche die natürliche Freisetzung von Wachstumshormonen anregen können. So profitieren Sie von allen Anti-Aging-Vorteilen des Wachstumshormons, ohne extrem teures, künstliches HGH injizieren zu müssen.
· Verbesserte Gewebedurchblutung durch Arginin
· Besserer Transport von Aufbausubstraten zu den Zellen
· Stärkung des Vaskulären Systems
· Arginin fördert die Wachstumshormonausschüttung
· Potenzsteigerung
· Mehr sexuelle Lust bei Frauen
Dosierung: Vor dem Training 5 Gramm. Ansonsten morgens auf nüchternen Magen 5 Gramm.
Tip: 4 mal 2-3 Gramm über den Tag verteilt in gleichen Abständen über eine Einnahmezeit von 5 - 6 Wochen einnehmen.
BCAA's
Was sind BCAA’s?
BCAA ist die geläufige Kurzform für Branched Chain Amino Acid. Das ist ein Gemisch aus essenziellen Aminosäuren die täglich in großer Menge vom Körper benötigt werden. Im Allgemeinen nimmt man diese
mit der täglichen Nahrung auf, denn die BCAA's befinden sich in Produkten aus Milch und in Fleisch.
Warum im Kraftsport zusätzlich BCAA’s ergänzt werden sollten?
Durch die hohe körperliche Belastung besonders im Kraft- und Bodybuildingsport benötigt der Körper deutlich mehr BCAA’s. Deshalb sollten bereits vor Beginn des Trainings die Depots mit Aminosäuren aufgefüllt werden. Intensives Training der Muskeln zieht einen Abbau von Proteinen nach sich und dieser Prozess kann mit einer entsprechenden Sporternährung gehemmt werden. Entsprechende Produkte findet der Sportler im Bodybuilding Shop. Die BCAA's haben die Aufgabe die Fettreduktion zu beeinflussen und dabei gleichzeitig den Aufbau von Muskelgewebe zu fördern.
Wann und wie sollten die Aminosäuren eingenommen werden?
Die BCAA's, die als Supplement eingenommen werden, gibt es sowohl in liquider Form als auch in Form von Kapseln.
Die empfohlene Tagesdosis liegt zwischen 5 und 15 mg und sollte nach Möglichkeit auch nicht überschritten werden, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.
Besonders Kraftsportlern wird empfohlen, den anabolischen Effekt mit Produkten von Best Body Nutrition, die es im Bodybuilding Shop zu kaufen gibt, zu fördern.
BCAA’s werden grundsätzlich vor dem Training verzehrt, damit es durch die hohe Beanspruchung der Depots nicht schon während des Trainings zu einem Abfall der Energie und der Leistung kommt.
Vorteile von BCAA’s gegenüber anderen Aminosäuren
Alle anderen Aminosäuren müssen auf dem Weg in die Muskulatur über den Magen, den Darm und die Blutbahn auch durch die Leber gehen. In dieser gehen dann etwa 60 Prozent der Aminosäuren verloren und nur 40 Prozent gelangen in die Muskulatur. Anders ist es bei den BCAA’s, sie umgehen die Leber und gelangen dadurch zu 100 Prozent in die Muskulatur.
Was ist Glutamin / Glutamin-Peptid?
Glutamin bzw. Glutaminsäure ist eine nicht essentelle Aminosäure, d.h. sie kann vom Körper selbst gebildet werden. Die Synthese erfolgt vor allem in der Leber, der Niere, im Gehirn und der Lunge. Zur Bildung von Glutamin werden andere Aminosäuren benötigt, vor allem die beiden essentiellen Aminosäuren Valin und Isoleucin.
Glutamin kommt in der höchsten Konzentration in den Muskelzellen vor. Sie ist vor allem für die Wassereinlagerung in die Zelle verantwortlich und bewirkt bei körperlicher Belastung eine Vergrößerung des
Zellvolumens.
Die Vergrößerung des Zellvolumens wertet der Körper als anaboles Signal, wodurch die Protein und Glykogenbildung gefördert wird. Bei andauernder und starker körperlicher Belastung benötigt der Körper mehr
Glutamin als er selbst bilden kann. Dies versucht der Körper zu kompensieren, indem er versucht, aus anderen Aminosäuren Glutamat herzustellen. Einem Glutamatmangel kann aber auch von außen durch
Supplemente entgegen gewirkt werden. Auch über die Nahrung ist die Aufnahme von Glutamat möglich.
Natürliche Quellen
Als natürliche Quellen gelten Milch-, Weizen- und Sojaeiweiss. Indirekt dienen auch alle valin- und isoleucinhaltigen Produkte die Möglichkeit einer Glutamatbildung.
Versprochene / beworbene Wirkung
Glutaminsupplementen wird eine Sttrukturprotein schützende Wirkung im Bereich der Muskulatur nachgesagt. Es soll durch die Flüssigkeitseinlagerung bedingt das Zellvolumen steigern und somit die Grundlage für den Muskelaufbau verbessern. Zusätzlich soll eine
Verbesserung der Energiereserven bewirkt werden.
Tatsächliche / belegbare Wirkung
In Wissenschaftliche Studien konnte die proteinaufbauende Wirkung von Glutamin nachgewiesen werden. Darüber hinaus gilt die Steigerung des Zellvolumens als erwiesen. Durch den Glykogenaufbau kann eine Steigerung der Energiereserven bewirkt werden. Derzeit fehlt es allerdings noch an Langzeitstudien, die die Wirkweisen endgültig belegen.
Nebenwirkungen
Das so genannte China – Restaurant – Syndrom (Chinese restaurant Syndrome) gilt als bekannte Nebenwirkung von Glutamat (Glutaminsäure). Dieses Syndrom kann nach dem Genuss von Speisen auftreten, die L – Mononatriumglutamat enthalten. Es handelt sich hierbei um einen Geschmacksverstärker, der besonders in der chinesischen Küche verwendet wird. Der Mensch reagiert mit einem Hitze- und / oder Engegefühl, in Kombination mit einem Kribbeln im Bereich des Halses. Kopf- und Magenschmerzen kombiniert mit Übelkeit gehören ebenfalls zu den Nebenwirkungen.
Funktion
Wie bereits oben geschildert handelt es sich bei der Glutaminsäure um eine Aminosäure, die vom Körper selbst synthetisiert werden kann.
Durch intensives Training entstehen katabole Situationen, die bewirken, dass das Zellgift Ammoniak freigesetzt wird. Die Glutaminsäure nimmt das freigesetzte Ammoniak auf. Durch diese Aufnahme entsteht Glutamin, wodurch neuromuskuläre Schäden, die durch Ammoniak hervorgerufen werden können entgegen gewirkt wird. Glutamin gelangt schließlich über den Blutkreislauf in die Leber, wo es zu Glutaminsäure zurück gebildet.
In Fällen intensiven Trainings (= katabole Situation) oder durch reduzierte Nahrungsaufnahme geht den Muskelzellen Glutamin verloren. Der Körper benötigt Energie, die er über den Abbauprozess von Proteinen zu Aminosäuren zu erhalten versucht.
Im Rahmen dieses Energiegewinnungsprozesses werden daher andere Aminosäuren (z.B. Arginin, Histidin, aber auch verzweigt kettige (BCCA´s ) wie Leucin und Isoleucin) zu Glutaminsäure umgebildet. Nach der Aufnahme der Glutaminsäure im Darm findet schließlich eine Umwandlung zu Alanin, welches über den Blutkreislauf in die Leber gelangt und dort die benötigte Energie liefert.
Durch den Umbau anderer Aminosäuren entsteht im Körper ein Aminosäurendefizit und als Folge daraus eine verminderte Biosynthese mit negativer Stickstoffbilanz und verstärktem Muskelabbau.
Von außen zugeführtes Glutamin könnte an dieser Stelle einen reduzierten Verbrauch anderer Aminosäuren bewirken und somit auch die im letzten Absatz beschriebenen Begleiterscheinungen (verminderte Biosynthese mit negativer Stickstoffbilanz und verstärktem Muskelabbau) verhindern.
Intensive Trainingssituationen fördern den Muskelaufbau, den so genannten anabolen Prozess. Gleichzeitig wird durch intensives Training aber auch ein kataboler Prozess angekurbelt (siehe oben). Zu einer Erhöhung der Muskelmasse kann es konsequenter Weise nur dann kpmmen, wenn die Proteinbiosynthese, als der anabole Prozess, den Muskelabbau (= katabolen Prozess) übersteigt.
Da wissenschaftliche Studien belegen, dass durch Glutamin die Proteinbiosynthese gesteigert wird und – wie bereits geschildert – katabolen Prozessen entgegenwirken kann, spielt Glutamin insbesondere beim Muskelaufbau eine große Rolle.
Glutamin fördert den Muskelaufbau durch Wassereinlagerungen in die Muskelzellen. Durch die Zunahme des Zellvolumens wird eine anabole Wirkung hervorgerufen.
Die beschriebenen Tatsachen lassen den Schluss zu, dass im Rahmen intensiven Trainings eine Supplementierung durch Glutamat in jedem Fall sinnvoll wäre.
Problematisch erscheint aber, dass verschieden Studien, die diesbezüglich durchgeführt wurden, teilweise unterschiedliche Ergebnisse aufwiesen. Wenngleich die Auswirkungen von Glutamin auf den Anabolismus als gesichert gelten, ist es fraglich, ob man durch eine Supplementierung zwecks Muskelaufbau die gleiche Effektivität erreichen kann, die körpereigenes Glutamin auslöst.
Dosierung
Empfohlen wird eine Tagesdosis von 5g.
Am besten nehmen Sie 2-3 Gramm vor dem schlafen und 2-3 Gramm direkt nach dem Training.
Vermeiden Sie die Einnahme in Kombination mit Milch oder Milchprodukten. In dieser Kombination kann Glutamin im Magen – Darm – Trakt nicht optimal aufgenommen werden kann, wodurch eine mangelnde
Ausnutzung der angebotenen Möglichkeiten erfolgen würde.
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